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<pre>Trotz der durchwachsenen Leistungen in der jüngeren Vergangenheit sehen wir Union Berlin vor dem Duell mit Darmstadt 98 klar im Vorteil.  <p> In den letzten vier Partien musste der Ex-Bundesligist nur eine Niederlage einstecken und konnte solide sieben Zählern ergattern. Nach dem torreichen Befreiungsschlag gegen St. Pauli ist den fürthern daher auch in Duisburg ein starker Auftritt zuzutrauen.  <p>  Doch auch die Fortunen haben einen starken Saisonstart hingelegt und liegen aktuell punktgleich mit dem SVS auf dem dritten Tabellenrang. Zuletzt präsentierte sich der ehemalige Bundesligist im Stile einer Zweiliga-Spitzenmannschaft und siegte am letzten Spieltag gegen den FC Kaiserslautern ungefährdet mit 2:0. <p> Nach dem 1:5 in Darmstadt und dem 1:2 zuletzt gegen Paderborn zeigt die Formkurve der Kölner in die entgegengesetzte Richtung. Nur eine der letzten sechs Zweitligapartien haben die Geißböcke gewonnen (2U, 3N). <p>  Obwohl die Saibene-Truppe derzeit drei Zähler mehr auf dem Konto hat als der MSV und die Duisburger aufgrund ihrer Offensivschwäche in dieser Saison beileibe kein Liebling der Bookies sind, sprechen die grundlegenden Statistiken für die Gäste.  </pre>


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<pre>Eben diese wurde bald darauf schließlich auch bei der ersten Niederlage der Saison vermisst. Obwohl die Eisernen in Düsseldorf noch sechs Minuten vor dem Abpfiff in Führung lagen, kam in der Esprit-Arena zu guter Letzt nicht einmal mehr ein Punktgewinn herum.  <p> Bei den Braunschweigern herrscht nach dem starken Auftritt beim 3:0 gegen Greuther fürth Erleichterung.  <p>  Zu allem Überfluss hat sich die Personalsituation bei den Löwen nur bedingt entspannt. Mirko Boland (Innenbandriss im Knie), Joseph Baffo (Kreuzbandriss) und Domi Kumbela (Haarriss im Fuß) fallen sicher aus. Zudem konnten Julius Biada (Oberschenkelzerrung), Christoffer Nyman (Muskelfaserriss) und der angeschlagene Eros Dacaj zuletzt nicht trainieren. <p> Die Partie gegen auswärtsschwache Heidenheimer dürfte für Union Berlin wohl zum richtigen Zeitpunkt kommen. <p>  Noch ohne jeden Sieg und mit einer Torbilanz von 3:10 gehört Kaiserslautern mittlerweile zum engeren Kreis der Abstiegskandidaten und ist derzeit nur noch ein Schatten vergangener Erfolgszeiten.  </pre> 


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<pre> So richtig gelang es Union somit erst nach der Führung, sich den Dreier auch tatsächlich zu verdienen. Weil sich das 1:0 als ein echter Wirkungstreffer erwies, fiel den Schanzern in der restlichen Spielzeit kaum noch etwas Brauchbares ein.  <p> Spielerisch konnte sich das Team von Friedhelm Funkel zuletzt allerdings nicht profilieren und muss sich im Endspurt der Saison weiter steigern.  <p>  Das große Problem der Nürnberger ist die äußerst wackelige Abwehr. Schließlich kassierten sie in den ersten sechs Saison-Auftritten 17 Gegentore – so viele wie keiner der Konkurrenten. In der Offensive schaffte der „Club“ zumindest in jedem Spiel mindestens ein Tor. <p>  So verfügt die Kocak-Elf mit gerade einmal sechs Gegentreffern über die beste Defensive der Liga und konnte bei nur elf erzielten Treffern entsprechend erfolgreich agieren. <p>  Nicht zuletzt auswärts konnte der MSV in dieser Saison überzeugen. Mit sieben Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen finden sich die Duisburger auf dem vierten Platz der Auswärtstabelle wieder.  </pre>


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<pre> für den FC Heidenheim bahnt sich eine nervenaufreibende Saison an. Zwar konnte das Team von Frank Schmidt am vergangenen Spieltag mit dem 1:1 bei Arminia Bielefeld immerhin einen Zähler ergattern.  <p> Dabei hat die Elf von Jens Keller allerdings einen ziemlich leichten Weg gewählt, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Gegen Lautern, Regensburg, fürth und Duisburg waren die Berliner zuletzt vornehmlich gegen Herausforderer aus dem Tabellensumpf aktiv.   <p> Bei vor dem 17. Spieltag nur noch zwei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz sind die St. Paulianer endgültig im Abstiegskampf angekommen und benötigten gegen den MSV Duisburg unbedingt ein Erfolgserlebnis. <p>  Vor allem der Sieg beim Club war immens wichtig für die Ingolstädter, schließlich stehen die Franken auf Rang 4 in der Tabelle. Zu verdanken hatten die Schanzer diesen „Dreier“ aber Nürnbergs Torhüter Kirchbaum, der kurz vor Schluss einen Elfmeter verschuldete.  <p> Doch auch sonst bebte es im Unterhaus, allen voran auf den Trainerbänken: Samstag musste Kees van Wonderen als Schalke-Coach gehen, am Sonntag wurde dann Gerhard Struber in Köln entlassen und seit Montag ist auch Jan Siewert nicht mehr Trainer in fürth. Es bleibt also spannend in der Bundesliga – und zwar in jeglicher Hinsicht.  </pre>


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<pre> „Es war extrem wichtig, nach dem Kaiserslautern-Spiel nachzulegen, und diesen Willen hat die Mannschaft an den Tag gelegt. Es war gut, dass wir nach den unnötigen Ausgleichstreffern zurückgekommen sind. Diese mentale Stärke hat die Mannschaft schon öfter gezeigt“, so Beierlorzer.  <p> Beim Kiez-Klub fallen Christopher Buchtmann (Schambeinreizung), Marc Hornschuh (Rückenverletzung), Clemens Schoppenhauer (Schulterverletzung), Ryo Miyaichi (Kreuzbandriss) und Enver Cenk Sahin (Muskelfaserriss) aus. Luca-Milan Zander laboriert zudem noch an den Folgen einer Nackenverletzung.  <p>  Die jüngere Vergangenheit spricht ebenfalls klar für einen Erfolg der Braunschweiger. Die letzten fünf Begegnungen gegen Regensburg konnte die Eintracht für sich entscheiden. <p>  Bei den Kleeblättern stehen Mathis Bolly (Innenbandverletzung), Nik Omladic (Fußsohlenverletzung), Sercan Sararer (Leistenprobleme), Adam Pinter (Sprunggelenksprobleme) und Richard Magyar (muskuläre Probleme) nicht zur Verfügung.  <p> Zuletzt blieb die Arminia allerdings in fünf aufeinanderfolgenden Heimspielen ohne Niederlage und beweist damit ihre derzeit stabile Form.  </pre>


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